[Rezension] Andrew Grey - Cowboys im zahmen Osten



Autor: Andrew Grey
Verlag: Dreamspinner Press
Originaltitel: Eastern Cowboy
ISBN: 978-1-64080-135-6
Preis: € 6,99 [D]
Einband: ebook
Seitenanzahl: 194
Meine Wertung: 4 Federn

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---------- Klappentext ----------

Brighton McKenzie erbt eines der letzten Fleckchen Farmland in den städtischen Außenbezirken von Baltimore. Die Farm war schon im Besitz der Familie, als Maryland noch eine Kolonie war, aber nun liegt sie schon eine ganze Weile brach. Es wäre so einfach, sie zur Bebauung zu verkaufen, aber Brighton möchte dem Wunsch seines Großvaters entsprechen und sie wieder aufleben lassen. Leider ist er seit einem Unfall auf einen Krückstock angewiesen und braucht daher Hilfe.

Tanner Houghton arbeitete auf einer Ranch in Montana, bis der Vater eines rachsüchtigen Exfreundes ihn aufgrund seiner Sexualität feuerte. Tanner kommt der Einladung seines Cousins nach Maryland nach und ist begeistert, eine Chance zu bekommen, wieder der Arbeit nachzugehen, die er liebt.

Brighton fühlt sich augenblicklich von dem äußerst attraktiven und hochgewachsenen Tanner angezogen – er verkörpert alles, was Brighton an einem Mann gefällt. Aber Brighton hält sich zurück, denn Tanner ist sein Angestellter – und warum sollte sich ein vor Leben strotzender Mann wie Tanner überhaupt für ihn interessieren? Doch das ist nicht ihr größtes Problem. Sie müssen sich den Intrigen von Brightons Tante widersetzen, plötzlich will Tanners Exfreund ihn wieder zurück, und dann müssen sie einen Weg finden, die Farm finanziell rentabel zu machen, bevor sie Brightons Familienerbe verlieren.

---------- Erster Satz ----------

"DAS TELEFON klingelte und riss Brighton McKenzie aus seinen Gedanken."


------------ Inhalt -------------

Brighton Großvater ist gestorben und er erbt - vollkommen überraschend - seine Farm. Brightons Tante Vera hat auf das Grundstück spekuliert, um es verkaufen zu können und sich dann zu Ruhe zu setzten. Doch der Großvater wusste das und vermachte es seinem Enkel. Dieser hat jetzt zwei Jahre lang Zeit, um dort zu wohnen und das Erbe anzunehmen oder zu verkaufen und den Erlös mit der Familie dann zu teilen. Er selber hat ein schlimmes Bein und kann kaum laufen: Wie soll er da eine Farm bestellen...

--------- Meine Meinung ---------

Brighton hadert mit sich und seinem Leben. Durch eine Unfall hat er ein schlimmes Bein. er braucht einen Stock zum laufen und glaubt nicht, das er nochmal einen Mann kennen lernt, der sich für ihn interessiert.

Tanner sucht einen Job und landet bei Brighton auf der Farm. Er redet nicht viel, weil er stottert und nicht möchte, das man ihn für dumm hält. Er ist groß und stark und fühlt sich sehr schnell zu seinem Arbeitgeber hingezogen. Allerdings wehrt er sich erstmal dagegen, da ihm das nicht nochmal passieren soll. Seine letzte Beziehung, auch zu einem Arbeitgeber von ihm, ging alles andere als gut aus.

Beide glauben nicht, das der jeweilige andere etwas empfindet und als Tanners EX-Freund plötzlich auftaucht, bringt das auch nochmal Spannungen in die gerade am entstehende Beziehung hinein. Unnötige, die, wenn sie miteinander geredet hätten, schnell aus der Welt geschafft wären. Da verstand ich Tanner nicht. Warum musste er einfach gehen ohne  mit Brighton zu reden?

Und neben dem ganzen Beziehungproblemen, gibt es da dann noch die familiären Schwierigkeiten in Form von Brightons Tante, die unbedingt das Grundstück haben will, beziehungsweise das Geld aus dem Verkauf. Sie setzt alles dran, das sie ihr Ziel erreicht.

------------- Fazit -------------

Es gab jetzt keine großartigen Überraschungen, ab und zu hätte ich mir nur etwas mehr Tiefgang gewünscht, von Tanner etwas mehr Offenheit, das hätte Brighton viel Schmerz erspart und auf das obligatorische kleine Drama am Ende hätte ich verzichten können.

Genossen habe die Geschichte aber trotzdem. Sie war für zwischendurch sehr schön gewesen. :)

--- Danke -----------------------

 Vielen lieben Dank an Dreamspinner Press für das Rezensionsexemplar.

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Liebe Grüße,
Sabrina

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